Home
Zurück zur Startseite

Angeln aus Leidenschaft

Angeln aus Leidenschaft

Aktuelle Termine:

FORELLENANGELN am 16..12.2018
Das 1. verschobene Forellenangeln findet am Sonntag den 16.12.2018 von 07°° - 13°° Uhr statt.
FORELLENANGELN am 23.12.2018
Das 2. verschobene Forellenangeln findet am Sonntag den 23.12.2018 von 07°° - 13°° Uhr statt.

Presse

Presseberichte über Aktivitäten des ASV

Ein großes Dankeschön an

Darmstädter Echo
Hessenfischer
Griesheimer Anzeiger

Pressebericht im Darmstdter- Echo vom 19.04.2012
 


19. April 2012 | hau

Oase der Ruhe für Angler und Ausflügler

Porträt- Fischteiche im Westen Griesheims sind beliebter Anlaufpunkt - Angelverein pflegt Areal seit 1962
Herrmann Hahn-beim Forellenangeln
Erfolgreich: Hermann Hahn. An den Teichen kann ganzjährig gefischt werden. Foto: Gudrun Hausl

GRIESHEIM.

Der Himmel ist blau, erste Sonnenstrahlen spiegeln sich im Wasser und die Vögel zwitschern. Mario (10) und Klaus Mack (53) sind seit 5.30 Uhr auf den Beinen. Denn die Vorbereitung der Angel steht immer am Anfang des Angelvergnügens und erhöht die Chancen auf einen guten Fang. Um kurz nach 6 Uhr kamen die Beiden an den Fischteichen an. Drei Stunden später haben sie eine Forelle und einen Saibling in ihrem Eimer.
Hermann Hahn (72) verzeichnet um diese Zeit bereits den vierten Biss. Viel Geduld beweist Wolfgang Kuczulaba (59). “Weil ich dünnes Material habe, muss ich mir Zeit lassen”, sagt er und lässt die stattliche Forelle an der langen Leine bis deren Kraft nachlässt und er sie problemlos ans Ufer holen kann. Wenn er zu heftig zöge, würde die Schnur schnell reißen.
“Für das Frühlingsangeln haben wir extra Forellen eingesetzt”, erklärt der Vorsitzende Albrecht Kalbhenn. Maximal sieben Forellen dürfe jedes Mitglied an den zwei Frühlings-Sonntagen angeln.

Kontakt:

Der Vorsitzende Albrecht Kalbhenn ist unter XXXXXX - XXXX  erreichbar.



Das Domizil des 1962 gegründeten Vereins sind die Fischteiche am westlichen Stadtrand. Abseits der hektischen Betriebsamkeit haben sich die Angler dort eine Oase der Ruhe geschaffen. Dieser Meinung sind nicht nur die knapp 70 aktiven Mitglieder, sondern auch viele Ausflügler, die am frühen Morgen oder in der Dämmerung die Ruhe an den Fischteichen und eine Einkehr in der vereinseigenen Anglerhütte genießen. “Bei uns kann ganzjährig gefischt werden”, erklärt Albrecht Kalbhenn. Allerdings müsse auf die Einhaltung von Schonzeiten und die “Maßigkeit” der Fische geachtet werden. Zu kleine Exemplare müssen zurück in den Teich.
Für den Nachwuchs gibt es immer samstags ein Jugendangeln unter dem Jugendleiter Tilo Baumann. Der Fischbesatz, der durch die Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen der in Eigenregie bewirtschafteten Anglerhütte gedeckt wird, besteht aus Karpfen, Hecht, Zander, Weißfisch, Rotauge und Aal. “Die Erhaltung unserer Teiche ist sehr aufwendig”, macht der Vorsitzende deutlich. Als stehende Gewässer müssen sie ausreichend belüftet oder durch das Einlassen von Frischwasser angereichert werden. Die Erhaltung des Geländes sei Sache der Mitglieder. Um einen Uferabbruch zu vermeiden, hat man erst kürzlich einige Roterlen gepflanzt, die den Grund mit ihren Wurzeln festigen.
Geplant ist auch noch in diesem Jahr, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Vereinsheims zu errichten. Viele Aktionen, vom Forellen- und Nachtangeln bis hin zu Ausflügen und Grillfesten, sorgen dafür, dass auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

Obwohl das Gelände westlich des Küchlergrabens vom Angelverein verwaltet und gepflegt wird, steht es jedermann offen. Viele Schulklassen nutzen das Gebiet, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. “Wir haben hier Kanada- und Nilgänse sowie Blesshühner, Fischreiher und abends die Fledermäuse”, berichtet Albrecht Kalbhenn.
Auch zwei Störche, die am Rande von Wolfskehlen nisten, seien oftmals zu Besuch. Weniger ruhig wird es am 1. Mai zugehen, wenn die Gruppe “En Haufe Leit” aufspielt und viele Radler und Ausflügler die Geselligkeit in freier Natur sowie die Bewirtung des Angelvereins genießen.

Presseberichte

Bericht vom Darmstdter Echo

03. November 2012 | hau

Naturidylle am Rande der Stadt

Jubiläum - Griesheimer Angelsportler feiern fünfzigjähriges Bestehen ihres Vereins - Areal im Münchsbruch

Tilo Baumann mit Hecht
Anglerglück hatte Jugendwart Tilo Baumann, der einen 97 Zentimeter langen und 8,3 Kilogramm schweren Hecht an Land zog. Es freuen sich mit ihm Gründungsmitglied Karl-Heinz Wamboldt (links) und Dietmar Neumann (rechts). Foto: Gudrun Hausl

GRIESHEIM.

Der ASV Griesheim kann auf eine rege Vereinsgeschichte zurückblicken. Sie wurde geprägt durch den Einsatz und den Idealismus vieler Mitglieder und Förderer. In diesem halben Jahrhundert veränderte sich unser Vereinsgelände von bloßen Angelteichen zu einem Naherholungsgebiet mit hohem Freizeitwert, erklärt Vorsitzender Albrecht Kalbhenn anlässlich der bevorstehenden Jubiläumsfeier.
Einer, der sich noch gut an die Anfänge erinnern kann, ist Gründungsmitglied Karl-Heinz Wamboldt “ Der Verein ist mein Leben”, gesteht er. Nach wie vor verbringt der Fünfundsiebzigjährige täglich einige Stunden auf dem Vereinsgelände, sowohl zum Angeln als auch, um wahlweise die Geselligkeit oder die Natur zu genießen.

Nachdem sich am 20. Oktober 1962 einige Petrijünger zusammengeschlossen hatten, habe der Angelsportverein eine erstaunliche Dynamik entwickelt, erinnert er sich. Schnell wurde der Wunsch nach einem eigenen Gewässer laut. Verhandlungen mit der Stadt Griesheim endeten mit dem Abschluss eines für dreiunddreißig Jahre laufenden Pachtvertrages über ein Gelände im Münchsbruch westlich des Küchlergrabens.
Im Juni 1966 konnte dann der erste Spatenstich zum Teichbau vorgenommen und im Dezember die ersten Karpfen und Schleien in den fertigen Teich eingesetzt werden.
Da man sich nicht auf den “Lorbeeren ausruhen wollte”, begann man noch im gleichen Winter mit den Baggerarbeiten für einen zweiten Teich und errichtete eine Schutzhütte für die beim Teichbau eingesetzten Helfer. Sie bildete die Keimzelle des heutigen Vereinsheimes. Um das Landschaftsbild zu vervollständigen, wurden rund tausend Birken, Lärchen, Tannen und Sträucher gepflanzt und zur Trinkwasserversorgung ein Brunnen geschlagen.
Im Jahr 1970 erwarb der Verein einen Bagger und begann mit dem Bau eines dritten Teiches, der 61 Meter lang sein und eine Vogelinsel enthalten sollte. Um den Druck auf den fließenden Untergrund zu mindern, beseitigte man 1974 den Damm zwischen Teich 1 und Teich 2 und stellte damit ein großes Gewässer mit Vogelinsel her.
Da das Gelände immer mehr Ausflügler anlockte und auch die Zahl der Veranstaltungen zunahm, wurde das Vereinsheim immer wieder umgebaut, eine Toilettenanlage und ein Spielplatz errichtet. Obwohl das Areal vom Angelverein verwaltet und gepflegt wird, steht es jedermann offen. Zahlreiche Gäste verzeichnet der Verein am 1. Mai, an Christi Himmelfahrt und an Pfingsten. Nicht zuletzt für die Gäste wurde kürzlich eine E-Bike-Tankstelle eingerichtet, die von einer Fotovoltaikanlage gespeist wird.
Schautafeln weisen auf den Fischbestand und die Vogelarten hin. “Früher hat uns die Stadt viel geholfen. Heute versuchen wir, etwas zurückzugeben, indem wir Schulklassen einladen und Spenden übergeben”, erklärt Albrecht Kalbhenn.
Das fünfzigjährige Vereinsbestehen feiern die 136 Mitglieder mit einem Jubiläumsabend und geladenen Gästen am Freitag (9.). Am Samstag den 17.11.2012 gibt es ab 10°° Uhr ein öffentliches Schlachtessen mit musikalischer Umrahmung an der Fischerhütte.

 

Hessenfischer zur 50- Jahr- Feier
Hier ein Bericht zu unserer 50 - Jahrfeier
Gesehen im “HESSENFISCHER” Ausgabe Dezember 2012